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Bild: Prognose der ING

Weit verbreitete Überschwemmungen, harte Social-Distancing-Maßnahmen in den Häfen, Mangel an Chips und eine deutlich strengere Regulierung in einigen Branchen – all dies sind große Herausforderungen, denen sich die chinesische Wirtschaft derzeit stellen muss. Neue und traditionelle Infrastrukturprojekte könnten ein Rettungsanker sein. Dennoch stuft ING.think die Prognosen für das Bruttosozialprodukt und den USD/CNY zurück.

Im Juli kam es in der Großstadt Zhengzhou zu schweren Überschwemmungen. Zhengzhou ist bekannt für seine Smartphones und seine Halbleiterproduktion. Die Überschwemmungen beeinträchtigten den Betrieb der Fabriken und verschärften die Chip-Knappheit. Infolgedessen müssen wir mit höheren Preisen für Handheld-Geräte rechnen.

Einen Monat später setzte China wegen eines neuen Ausbruchs von Covid-19 einen Teil der See- und Luftfracht rund um Shanghai aus. Dies führte zu erheblichen Engpässen bei der Einfuhr von Rohstoffen und der Ausfuhr von Waren und Teilen. Wir erwarten, dass sich die Lage dort erst Ende September bis Oktober entspannen wird. Die Folge werden steigende globale Frachtpreise sein, die sich auch auf die Waren im Westen auswirken könnten.

Hinzu kommen die Reformen, die die Regierung in verschiedenen Bereichen der Wirtschaft durchführt.

ING.think: Wir stufen Chinas Wachstum und Währung angesichts wachsender Herausforderungen ab (eng)

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